MS eine DauerKrankheit? Von wegen!

 

Hier einige wundervolle Beispiele dafür, dass die Diagnose Multiple Sklerose nicht automatisch bedeutet, für den Rest seines Lebens Medikamente nehmen zu müssen oder krank zu sein:
Ich bin nämlich kein Einzelfall ;o)

Hier ein paar an mich persönlich heran getragene Beispiele von Heilung:

Nur wer sein Ziel kennt, findet seinen Weg.

© stockpics/ Fotolia.com

 

Sabrina:

Hallo Lisa :-)

ich habe die Diagnose seit 2005, bin 30 Jahre alt und habe die ersten 7 Jahre leider den Ärzten vertraut, naja sie machten mir höllisch Angst, aber das kennst du bestimmt. Und ich war halt noch ziemlich jung, naja….hab viele Medikamente durchprobiert, hatte jedoch trotzdem einen Schub nach dem anderen, HATTE immer ne aggressive Form laut den Ärzten. 2011 musste ich das Tysabri absetzen wegen JC-Virus positiv, sollte dann gleich das nächste nehmen….naja bekam da, weil ich nichts mehr nahm, dann einen heftigen Schub. Der ganze Körper war gelähmt, ich war inkontinent, geistig abwesend, konnte nur noch langsam sprechen. Dann entließen sie mich im Rolli aus dem Krankenhaus nach nem Monat. Von da an dacht ich mir: Ne mit mir nicht mehr…. sie drängten mich zwar wieder das ich sofort dazu ein Medi bräuchte, weil ich sonst in ca.3 Monaten wieder so einen schweren Schub haben würde usw. blabla. Zuhause stellte ich mit meinem Freund und meiner Mutter sofort die Ernährung auf basisch/vegan um, trainierte zu Hause, schlichtete Streit innerhalb der Familie/Feunde und schwupps konnte ich wieder ein paar Schritte gehen und sogar wieder schreiben. Ging danach noch zum klassischen Homöopathen, machte Amalgamsanierung mit Schwermetallausleitung, füllte vorhandene Vitaminmängel wieder auf usw. Ergebnis: Heute kann ich wieder sehr viel selber machen und bis 5 km laufen :-) Mache aber natürlich weiter und hoffe, dass es noch besser wird, weil auf und abs hab ich schon noch. Hoffe das is hier erwünscht der lange Text ;-) bin sehr froh das ich deine Homepage gerade von ner Freundin geschickt bekam, finde es hier echt super und interessant!! ich bin dankbar, dass ich diesen Schub hatte, denn erst dann hab ich in meinem Leben was verändert- spät aber doch :-) Liebe Grüße Sabrina

 

Anette:

Liebe Lisa! Durch Zufall bin ich auf deine Seite gestoßen und fühlte mich gleich angesprochen durch die vielen Ähnlichkeiten, die ich von deinem „Fall“ zu meiner Krankheit herauslesen konnte! Aber zuerst zu mir: Kurz nach der Geburt meiner Tochter, die ich mit 28 bekam, stellten sich verschiedene Krankheitsbilder wie Schwindel, Taubheit im Gesicht und halbseitiger Hörverlust ein, sodass erstmals die Diagnose MS im Raum stand! Alle Symptome bildeten sich zurück und nach einiger Zeit kamen erneut Beschwerden, sodass nach MRT, Lumbalfunktion und weiteren umfangreichen Untersuchungen schnell feststand, dass ich unter Multipler Sklerose litt. Eine Welt brach zusammen!!! Ich sollte mir aussuchen, was ich denn spritzen wollte, so der Arzt einer Fachklinik, der sagte, er suche noch Teilnehmer zu einer Studie! Ich sagte, ich kann mir selbst keine Spritzen geben und lehnte die Behandlung ab! Daraufhin er: Sie hatten aber Ausfälle mit Stammhirn-Beteiligung, verschlucken Sie sich häufig? Das kann zum Tod führen! Sie müssen ne Therapie machen!! Lange Rede kurzer Sinn: Bis heute lehne ich jede Form von Medikamenten ab, lebe und ernähre mich gesund und mache Sport! Kurzum: Auch ich habe mein Leben und jede Verantwortung selbst übernommen und lausche in mich selbst hinein, was mir gut tut! Und was soll ich sagen: Das ganze ist jetzt zwanzig Jahre her, meine Tochter ist erwachsen und meine MS lässt mich ziemlich in Ruhe! Wenn es so bleibt, bin ich wirklich sehr zufrieden! Auch ich kann nur allen Kranken raten: Macht euch auch auf die Suche nach Alternativen und hört in euch hinein, was euch gut tut! Nehmt nicht sofort alles an und hinterfragt und sagt viell. auch mal nein, wenn das euer Bauchgefühl ist! Das war jedenfalls mein Weg bis heute und ich bin der festen Meinung, dass es mir mit Medikamenten nicht so gut gehen würde, wie das jetzt der Fall ist!!! Aber letztendlich entscheidet jeder für sich allein!

Ich wünsche allen Kranken alles Gute auf dem Weg zu ihrem Gesundwerden!

Liebe Grüsse :-) Annette

 

Sabine:

Ich stand vor einer Diagnose , war geschockt und habe dem Arzt beim nächsten Termin gesagt „Krankheit kommt mir nicht ins Haus“. Er meinte ich müsse das akzeptieren. Ich ging nach Hause, habe über ein paar Dinge im Leben nachgedacht – weil mein Körper mir ja grade was sagen will? Da sollte ich mal zuhören. Als ich in 4 Wochen zur Oi musste lag ich quasi schon auf dem Tisch. Ich habe solange die Narkose verweigert, bis jemand mit mir sprach. Die machen ihren Ablauf wie am Fliessband. Ich habe gesagt, dass ich nichts mehr hätte. Alle haben süffisant gelächelt und mich für blöd erklärt. Dann kam der Arzt sah sich das an, holte zig weitere. Sie murmelten usw

Bis einer sagte : Tja…sie können gehen. Es ist weg.

Jetzt könnte man glauben es wäre evtl. vorher eine Fehldiagnose. Da ich ursprünglich aber auch mal aus der Medizin kam …es war schon alles richtig. So geht das Lisa.

 

Natalie:

„Das sind die Nebenwirkungen von der Pille. Die setzen wir jetzt ab“

sagte die Frauenärztin

„Gehen Sie mal zum Augenarzt“

sagte der HNO

„Sie brauchen auf jeden Fall Einlagen. Ihre Wirbelsäule benötigt zudem dringend Krangengymnastik!“

sagte der Orthopäde.

 

„Sie ziehen ihre Stirn immer so in Falten. Wir machen da einen kleinen Schnitt und spritzen ein wenig Botox – dann hört der Schmerz bald auf“

sagte der Dermatologe und Chirurg nachdem ich einen Allergietest veranlasst hatte, der keine neuen Erkenntnisse erwies.

 

„Waren Sie schon beim Neurologen?“

fragte der Allgemeinarzt…

 

Zu diesem Zeitpunkt war ich 30 Jahre alt, ziemlich ratlos und genervt wegen meiner zunehmend starken Kopfschmerzen und noch nie beim Neurologen gewesen. Wozu auch?! Ich war eine „gesunde“ Frau und Neurologen waren für mich gleichzusetzen mit Psychiatern: was für Verrückte! Aber kein Arzt für mich – eine Frau im besten Alter, die noch ihr ganzes Leben vor sich hatte und zwischen Parties und Karriere hin- und herjagte.

Dann ging alles ganz schnell. CT, MRT, Lumbalpunktion. Alle Befunde waren positiv und schon hatte der Schrecken einen Namen: Multiple Sklerose. Noch eine letzte Zigarette und dann ereilte mich der Gedanke, wie ich das denn nun am besten meinen Eltern beibringen würde.

In den Wochen danach fiel ich in ein tiefes Loch das geprägt war von Selbstmitleid, Resignation und Schmerzen. Die Schübe wurden immer schlimmer und ich war mittlerweile halbseitig so gut wie gelähmt, konnte nicht mehr richtig gehen, hatte Angst alleine aus dem Haus zu gehen weil mein Gehirn nicht mehr in der Lage war, verschiedene Eindrücke zu filtern.

Ich kaufte mir Bücher über MS und las mich genau in die Symptome ein. Ging zu MS Selbsthilfegruppen und richtete mir im Geiste allmählich ein Leben mit der Krankheit ein.

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Ein Neurologe verordnete mir eine Cortisontherapie. Damit würde es mir bald besser gehen. Danach sollte ich mit den Spritzen beginnen. Ich hatte die Wahl zwischen verschiedenen Mitteln: einmal täglich oder einmal wöchentlich spritzen.

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Ein paar Wochen später hatte ich mich von dem ersten Schock beruhigt und lag in meinem Bett und fragte mich: warum ich? Warum passiert gerade mir das? Und dann fragte ich mich: warum eigentlich nicht ich?

Vielleicht ist es ja doch heilbar. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich mir zur klassischen MS-Literatur einige Bücher über Selbstheilung gekauft und auf einmal meldete sich eine Instanz in mir, die ich so vorher noch nie wahrgenommen hatte. Und ich traf eine Entscheidung und entschloss mich für mein Leben. Irgendetwas ganz tief in mir wusste genau, dass ich wieder gesund werde. Ich wusste zwar zu diesem Zeitpunkt noch nicht wie, doch eines war gewiss:

ICH MÖCHTE LEBEN und zwar ohne MS.

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Heute, 7 Jahre später bin zutiefst dankbar für diesen „Weckruf meiner Seele“, der mir ermöglichte zu erkennen, dass die Dinge meist anders sind als sie scheinen und dass es nur sinnvolle Erfahrungen im Leben gibt. Die Änderung unserer Sichtweise auf die Dinge allerdings, verändert jedoch alles!

Ich bin  von der MS geheilt und bin meiner Essenz ein ganzes Stück näher gekommen. Ich habe mich in großer Dankbarkeit und Selbstverantwortung für MICH und mein  Leben entschieden und lebe mit meinem wunderbaren Mann und meinen zwei Kindern  in Freising bei München.

Mein Weg der Heilung führte über  die unterschiedlichsten Prozesse und ganzheitliche Methoden.

Nachdem ich mein ganzes Leben einmal auf den Kopf gestellt habe, arbeite ich heute in meiner Praxis für ganzheitliche Massagen in Freising und helfe Menschen in Ihren Körper zu kommen und ihre Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Denn heute weiss ich, dass jeder einen eigenen Heiler in sich trägt.

Herzlich, Natalie

 

Stefan:

 

Hallo zusammen, ich möchte an der Stelle nun auch mal anderen Mut und Hoffnung
geben. Habe vor ca. 5 Jahren die Diagnose MS bekommen, verschiedene Symptome
waren aber viele Jahre vorher schon da, also gehe ich davon aus, dass ich MS schon viel
länger hatte.
Nach nur einem einmaligem Besuch bei einem Neurologen, der mir eine sündteure
Behandlung anbot mit der tollen Aussicht, dass diese zwar notwendig, aber ganz sicher
nicht heilend sein würde, sagte ich zu mir, NICHT heilen kann ich mich auch selber, da
brauche ich keine teure Behandlung mit irgendwelchen Chemiekeulen. Habe mich dann
alternativ informiert und vieles ausprobiert.

Habe wieder Motivation und Antrieb und vieles mehr. Das einzige, das sich nicht
gebessert hat, ist die Sehschwäche, da hoffe ich aber auch noch auf Besserung. Ich
denke, es gibt keinen Universalschlüssel zur Behandlung der MS, weil jeder für sich die
Ursache finden muss und das ist die entscheidende Gretchenfrage. Bei mir jedenfalls
haben diese Maßnahmen voll eingeschlagen und das macht mich sehr glücklich. Viell. ist
ja der oder die eine oder andere dabei, der das mal ausprobieren möchte, dann
wünsche ich viel Erfolg dabei. Es kostet viel Zeit und auch Geld, aber das ist
es wert, es wird euch in jedem Fall besser gehen.

 

Gehörst auch Du zu den Menschen – oder kennst jemanden- der ähnliches erlebt hat?

Dann erzähle mir gerne von Deinem Weg. Ich freue mich über das, was Du zu erzählen hast :o)

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